Gemäldegalerie Alte Meister


Was die sächsischen Kurfürsten an Meisterwerken europäischer Malerei zusammengetragen haben, gehört heute zu den wertvollsten Gemäldesammlungen der Welt. Besonders August III. im 18. Jh. war es, der die Bilder liebte und kostspielige Ankäufe tätigen ließ.  Seiner Hartnäckigkeit und Leidenschaft verdanken wir auch, dass Raffaels berühmte Sixtinische Madonna nach Dresden kam – so mancher Besucher ist überrascht, auf diesem Gemälde zwei alte Bekannte zu entdecken! Freilich ist die Sammlung so umfangreich, dass die Führung sich auf einige Hauptwerke beschränken muss, doch werden diese so gewählt, dass sich ein Querschnitt der für die Dresdner Galerie typischen Werke der italienischen Renaissance und der flämischen und holländischen Barockmalerei  ergibt. Werke von Tizian, Veronese, Rubens, Rembrandt und Vermeer fehlen ebenso wenig wie die Dresden-Ansichten des Canaletto genannten Malers Bernardo Bellotto, der uns das Augustäische Dresden bildhaft vor Augen führt.

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